In der 6. Runde der Kreisliga war es wieder sehr spannend aber gegen den aktuellen Spitzenreiter FS Dortmund 4 hat es für uns am Ende nicht ganz gereicht. Was war geschehen?

Bereits nach 20 Minuten (und 15 Zügen) willigte Christoph an Brett 7 in leicht nachteiliger Stellung im abgelehnten Damengambit in das überraschende Remisangebot seines rund 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegners ein. Ebenfalls Damengambit, ebenfalls abgelehnt aber weniger glücklich erging es Eugen, der am 8. Brett als Ersatz eingesprungen war. Zunächst gab sein Gegner um den 15. Zug herum einen Bauern, wodurch Eugen seine Stellung eine ganze Zeit lang intakt halten konnte. Dann übersah er jedoch eine Springergabel und unterlag schließlich im Endspiel mit einer Minus-Figur.

Ebenfalls kein Glück hatte heute Valentin am Brett 2, der seine Partie zwar richtig gut spielte, aber völlig vertieft in die Stellung die Zeitkontrolle verpasste und so verlor. Die einzige Gewinnpartie für Hansa am heutigen Tag gelang Georgios am Spitzenbrett: Mit den weißen Steinen stand er wohl die meiste Zeit besser, konnte zwei Freibauern bilden und bezwang schließlich in einem zähen Endspiel seinen Gegner, der sich mit einem Springer lange gegen Turm+Freibauer verteidigte. Alle restlichen Partien endeten remis: Michael an Brett 4 spielte gewohnt konzentriert, konnte jedoch einige Tempo-Verluste seines Gegners in der Eröffnung (Sizilianisch) am Ende nicht zum Sieg verwerten. Auch Detlev kämpfte lange gegen den weit vorgerückten Freibauern seines Gegners, konnte sich zum Schluss sogar nochmal befreien – aber mehr als ein Remis war nicht drin. Und da Angela zuvor auch schon Remis gemacht hatte lief nun nur noch die Partie von Javier am 6. Brett. Mit den schwarzen Steinen verteidigte er lange Zeit einen Angriff auf seinen Königsflügel, u.a. indem er eine Leichtfigur des Gegners völlig passiv stellte. Aber mehr als ein Remis war auch hier nicht drin. So verloren wir am Ende mit 4,5 : 3,5 und stehen nun im oberen Mittelfeld der Tabelle.