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So, wie es der BVB am Wochenende gegen Gladbach vorgemacht hat, besiegt Hansa Dortmund mit einer konzentrierten Leistung die Katernberger souverän mit 6,5 : 1,5. Dieser Sieg hätte noch deutlicher ausfallen können, aber dazu im Einzelnen mehr:

Als erster entschied Hans Werner, der letzte Woche bei den 16. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern eindrucksvoll mit 8,5 Punkten von 9 möglichen Punkten den Seniorentitel gewann, an Brett 7 die Partie zu unseren Gunsten. Olaf steuerte an Brett 4 gegen Großmeister Siebrecht ein remis bei, obwohl es nach optischer Überlegenheit für ihn aussah. Robert spielte an Brett 1 ein sehr ruhige Partie, bei der man das Gefühl hatte, er würde mit jedem Zug seine Stellung verstärken. Zwei Ungenauigkeiten des Gegners nutzte Robert eiskalt zum Gewinn und zur 2,5 : 0,5 Führung aus. GM Bartas Heberla an Brett 2 spielte gegen den starken IM Ris. Die Stellung war sehr kompliziert, für Kiebitze war gar nicht zu erkennen, wer denn besser steht. Meines Erachtens war alles möglich, doch Bartas behielt die Nerven, machte keinen Fehler und spielte den Gegner aus und gewann seine Partie eindrucksvoll. Einen schlechten Tag erwischte unser serbischer Großmeister Misa Pap. In einer für ihn strukturell gewonnenen Stellung stellte er innerhalb von zwei Zügen einen Läufer ein und verlor dadurch unglücklich die Partie. Wir führten nun zwischenzeitlich 3,5 : 1,5.

Es spielten noch Romuald an Brett 3, Arek an Brett 6 sowie Ralf an Brett 8. An Brett 8 war in Zeitnotphase gar nicht klar, wer am Ende die bessere Stellung übrig behält. Romuald hatte meines Erachtens klare Stellungsvorteile, deutlich weniger Zeit auf der Uhr und ich war froh, dass er die erste Zeitkontrolle überstand. Areks Stellung sah sehr vorteilhaft aus. Doch der Gegner wehrte sich sehr gut und bei etwas schlechterer Zeit wurde ich unruhig, wer denn jetzt den entscheidenden Punkt zum Sieg holt.

Arek war es dann, der die Zuschauer und mich erlöste und gewann! Romuald fand dann mit sehr wenig Bedenkzeit den Gewinnweg und besiegte seinen Gegner, der für mich ziemlich passiv und ohne konkrete Angriffspläne spielte. Wie immer, spielte Ralf am längsten. Am Ende gewann er doch deutlich und wir konnten uns über den hohen Heimsieg freuen!

Nächster Gegner ist am 15.01.2017 Hofheim, die nach Elo-Durchschnitt zweitbeste Mannschaft in unserer Gruppe.