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Jens Zelt hat die Bezirkseinzelmeisterschaft 2017 gewonnen.
Der Hansaspielleiter setzte sich beim gestern zu Ende gegangenen Turnier letztlich souverän mit 7 aus 9 durch.
Nach eher durchwachsenem Turnierstart hätte er jeden „für verrückt erklärt, der mir zu dem Zeitpunkt prophezeit hätte, ich könnte am Ende ungeteilter Erster werden.“
Nach lockerem Auftaktsieg gegen Vereinskollege Detlev Reinacher, hatte ein schlechter Damenzug in der 2. Runde zu einer schmerzhaften Niederlage gegen Ralf Schütz (FS Dortmund) geführt.
Partie Nr. 3 gewann Zelt gegen Christoph Rzoczek (ebenfalls FS Dortmund) zwar, musste aber manchen bangen Moment überstehen. Als er dann auch noch gegen Udo Rauschenbusch (noch ein „98er“) froh über das gegnerische Remisgebot sein konnte, schien der Titel des „Stadtmeisters“ unerreichbar.
Doch Jens Zelt legte eine beeindruckende Serie hin, bezwang nacheinander Christoph Surmann (DSV, ehemals Hansa), Bernd Brendemühl, Jörg Grube und Reiner Schläger (alle FS 98). So hatte er vor der letzten Runde einen vollen Punkt Vorsprung auf das Verfolgerfeld. Aufgrund seines mäßigen Turnierstarts war seine Buchholzwertung allerdings so niedrig, dass er im Falle einer Niederlage definitiv nicht auf dem ersten Platz landete.
Er traf in der Schlussrunde auf seinen Vereinskollegen Simon Krüger, der trotz mäßigen Turnierauftritts bei einem Sieg selbst noch Meister hätte werden können.
Doch Jens Zelt gelang es souverän, die gegnerische Aktivität zu neutralisieren und in ein kompliziertes Damen(doppel)turmendspiel überzuleiten, in dem sein Gegner keine Fortschritte mehr machen konnte und folgerichtig Remis bot.
Somit ist Jens Zelt Sieger der 71. Bezirkseinzelmeisterschaft Dortmund, herzlichen Glückwunsch!

Die Platzierungen der weiteren Hanseaten:
Simon Krüger, 3.
Bozidar Begna, 14.
Detlev Reinacher, 17.
Javier Cardos Rodriguez, 20.

Bemerkenswert, alle Hansaspieler holten mindestens 50 Prozent, gleichzeitig konnte aber lediglich Javier Cardos Dank eines überzeugenden Schlussrundensiegs einen deutlichen DWZ-Zugewinn verbuchen.

Aus Nichthansasicht stand das Turnier ganz im Zeichen Reiner Schlägers (bisherige Wertung 1371), der mit großartigem Schach einen hervorragenden 6. Platz erspielte, wobei er bereits ankündigte, dass das erst der Anfang war. Wir sind gespannt 🙂