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An einem sonnigen Samstag feierten 17 Hanseaten und 4 Gäste eine schöne Vereinsfeier im Biergarten Tante Amanda in Westerfilde. 10 Hanseaten und ein Gast trauten sich die Anreise in einer wunderschönen Radtour zu. Angela hatte sich in der Streckenauswahl wirklich alle erdenkliche Mühe gegeben.
Gegen 10.30 Uhr traf ich am Startpunkt Westfalen-Kolleg auf Wolfgang „Bully“, Walter, Simon, Dirk, Markus, Michael Schulz-Runge und Ioannis. Die Gruppe führte ich durch das „Negerdorf“ (hergeleitet vom westfälischen „Dat nigge Dorp“ = das neue Dorf) und an zwei Stationen der Emscherkunst vorbei zum Treffpunkt Huckarde, wo wir von Angela, Ralf und Gast Julian erwartet wurden.
„Guide“ Angela hatte eine Route ausgearbeitet, die durch den grünen Stadtbezirk Mengede führte und fast immer autofrei war. Zunächst ging es den Emscherradweg entlang zum Deusener Berg. Beim Anstieg gab mir Bully mit seinem E-Bike das Nachsehen. Oben genoss unsere Gruppe bei einer Trinkpause einen phantastischen Blick auf die City.
Weiter ging es die Emscher entlang an Alleen und Feldern zum Rückhaltebecken Stadtgrenze Ickern.
Von unterwegs auf der schönen Strecke sendeten wir Eugen einen Photogruß, der ausgerechnet heute heiratete.
Wir fuhren durch ein Wäldchen zum Brunosee, wo wir eine Pause einlegten. Durch unser flottes Tempo lagen wir gut in der Zeit.
Auf Nebenstraßen und Waldwegen am Schloss Bodelschwingh vorbei, erreichten wir die Westerfilder Anhöhe mit erneut toller Aussicht auf Dortmund-Mitte. Die Stimmung war ausgelassen, denn die Radtour verlief pannenfrei. Jetzt kam die finale Abfahrt nach „Tante Amanda“.
Gegen 14 Uhr erreichten wir den Biergarten. Unsere motorisierten Vereinskollegen waren noch nicht da. Es war viel Platz vorhanden, wahlweise Sonne oder Schatten. Wir stärkten uns mit Schnitzel, Pommes, Currywurst, Bier und Cola.
Es traf Yi mit Frau und Tochter ein. Kurz danach kamen Hans, Jens, Peter, Bahram und Georgios. Sie brachten die ersehnten Schachbretter mit.
Vervollständigt wurden wir durch Deto und Angelas Schachmentor in Person ihres Vaters.
Bei angenehmen Temperaturen entwickelten sich lebhafte Gespräche und kurzweilige Schachpartien. Da wir am nächsten Tag den ersten Mannschaftskampf gegen FS 98 bestreiten würden müssen, versuchte Angela, unserem „Maulwurf“ Michael, Informationen zu entlocken. Deto und Bully steuerten Anekdoten aus ihrer Schachkarriere bei.
Während seine Tochter auf dem Spielplatz tobte, wagte Yi einige Blitzpartien mit Bahram. Des Weiteren „duellierten“ sich Ioannis mit Georgios sowie Hans mit Peter.
Angela weihte Gast Julian in die Geheimnisse des Schachspiels ein.
Als Angela mit mir ein kleines lockeres Trainingsspielchen begann, stürzten sich Jens, Ralf, Deto und Dirk an unser Brett und gaben launige Kommentare zu unserer Partie, in der auch schon mal ein einzügiges Matt übersehen wurde.
Um 19 Uhr war allgemeiner Aufbruch. Gut gestärkt führte ich die Radlertruppe durch den Rahmer Wald nach Huckarde. Beim Abschied bedankten wir uns bei Angela für diese wundervolle Radtour. Eine Wiederholung Vereinsfeier/Radtour findet allgemeine Zustimmung.

Detlev Reinacher

p.s.: Die sechs RadfahrerInnen, die am Sonntag spielen mussten, holten 4,5/6. Wurde hier ein vielversprechendes Trainingskonzept geboren? (sk)